
Woche 5 ist abgeschlossen, und wenn ich heute auf die Zahlen und mein Wohlbefinden schaue, kann ich es manchmal selbst kaum glauben. Hätte mir vor zwei Monaten jemand gesagt, wie ich mich heute fühlen würde, hätte ich das wahrscheinlich für völlig undenkbar gehalten.
Die Bilanz der Woche
Die Waage war auch diese Woche wieder lieb zu mir:
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Gewichtsverlust diese Woche: -1,0 kg
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Gesamtvernahme: -7,3 kg in 5 Wochen
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BMI-Veränderung: Insgesamt -2,53 Punkte
Ein sattes Kilo in einer Woche ist für mich ein sehr gutes Ergebnis. Es fühlt sich gesund an, nachvollziehbar und vor allem machbar. Mein BMI sinkt konstant, und ich merke, wie sich mein Körpergefühl von Woche zu Woche verbessert.
Die Dosis-Frage: Warum mehr, wenn es perfekt ist?
Ich habe mich entschieden, auch in der nächsten Zeit bei 1,75 mg zu bleiben. Für mich stellt sich ganz ehrlich die Frage: Warum erhöhen, wenn es mir mit dieser Dosis gut geht? Ich habe das Glück, dass mein Magen nicht rebelliert, wenn ich – wie am Freitag – mal eine Pizza genieße. Gleichzeitig komme ich an den anderen Tagen mühelos mit weniger Kalorien und gesundem, unverarbeitetem Essen aus. Genau diese Balance habe ich lange gesucht. Ich möchte nicht in einem ständigen Entweder-oder leben, sondern einen Weg finden, der sich im Alltag tragen lässt. Im Moment fühlt sich diese Dosierung genau danach an, deshalb sehe ich keinen Grund, dieses Gleichgewicht unnötig zu verändern.
Die größte Veränderung findet im Kopf statt
Viel wichtiger als die 7,3 kg ist jedoch die Unbeschwertheit, die eingekehrt ist.
- Der Food Noise ist extrem zurückgegangen. Das ständige Planen, Grübeln und innere Verhandeln rund ums Essen nimmt weniger Raum ein.
- Die Kontrollgedanken verlieren an Kraft. Ich werde entspannter und verstehe immer mehr, dass ein Ausreißer kein Scheitern ist, sondern einfach zum Leben dazugehört.
Vor fünf Wochen war dieser Zustand für mich kaum vorstellbar. Essen war oft mit Druck verbunden, manchmal auch mit einem Gefühl von Kontrollverlust. Es war selten einfach nur Essen.
Heute fühlt es sich deutlich bewusster an. Ich esse nicht perfekt, aber ich entscheide anders. Und genau das verändert vieles.
Dankbarkeit
Ich sitze hier an Tag 35 und empfinde vor allem Dankbarkeit.
Dankbarkeit für die Möglichkeit, Mounjaro nutzen zu können, und für die Chance, einen gesunden Lebensstil zu entwickeln, der sich nicht wie dauerhafter Verzicht anfühlt. Ich lerne gerade nicht nur, wie Abnehmen für mich funktionieren kann, sondern auch, wie ein Alltag aussehen kann, der sich wieder leichter und freier anfühlt. Das ist für mich mindestens genauso wertvoll wie jede Zahl auf der Waage.