Der Klick, der alles verändert

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Statistik zu Woche, Spritzen, Dosis, Gewichtsverlust, BMI-Verlauf und Stimmung

Es ist geschafft: Die erste Dosis Mounjaro (1,25 mg Tirzepatid) ist gesetzt. Ich habe bewusst eine niedrigere Einstiegsdosis gewählt, damit mein Körper den Wirkstoff schonend kennenlernen kann und ich kaum Nebenwirkungen spüre. Während ich das hier schreibe, fühle ich eine tiefe Erleichterung – fast schwerer wiegend als die Aufregung der letzten Stunden.

Die Angst vor der Nadel vs. Realität

Ich will ehrlich sein: Ich hatte Respekt vor der Injektion. Die Realität? Absolut schmerzlos. Die Nadel ist so dünn, dass ich kurz gezweifelt habe, ob der Pen überhaupt ausgelöst hat. Ein kurzes Klicken, ein winziger Moment – und das war’s. Wer also wie ich mit flauem Magen vor dieser Hürde steht: Sie ist im Kopf viel größer als auf der Haut.

Das “Abschiedsessen” – Eine kritische Reflexion

Jetzt, wo der Wirkstoff im System ist, blicke ich auf den heutigen Tag zurück und schüttele den Kopf. Ich habe Unmengen gegessen – alles, von dem ich dachte, ich müsste es „noch einmal schnell“ genießen, bevor die Reise beginnt.

Jetzt fühlt sich dieses Verhalten so unnötig an. Die Angst vor künftigen Einschränkungen hat mich noch einmal in alte Binge-Eating-Muster getrieben. Aber genau deshalb gehe ich den Weg mit Mounjaro: Um diesen Teufelskreis aus „Alles oder Nichts“ endlich zu durchbrechen.

Der Ausblick: Neugier statt Druck

Der Anfang ist gemacht. Die größte Hürde – der Startschuss – liegt hinter mir. Ich gehe mit einer großen Portion Neugier in die nächsten Tage:

  • Werde ich morgen schon etwas merken?
  • Wie wird sich mein erstes Frühstück anfühlen?
  • Wird der „Food Noise“ leiser?

Ich bin bereit für die Veränderung – nicht nur auf der Waage, sondern vor allem hier, in diesem Moment der Ruhe nach dem ersten Klick.