Wer sich mit GLP-1-Medikamenten beschäftigt, liest meistens von der Standard-Einstiegsdosis: 2,5 mg. Doch ich habe mich für einen anderen Weg entschieden. Ich startete meine Reise bewusst mit der Hälfte – 1,25 mg.
Die Philosophie: „Low and Slow“
Diese Entscheidung war kein Zufall, sondern eine bewusste Strategie für meinen Körper. Ich wollte vermeiden, dass zu viele Veränderungen gleichzeitig auftreten. Mein Ziel war eine sanfte metabolische Umstellung und ein ruhiger Einstieg in die Behandlung.
Meine drei Hauptgründe für eine reduzierte Einstiegsdosis:
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Bio-Feedback statt Überforderung: Ich wollte beobachten, wie mein Körper auf den Wirkstoff reagiert, ohne direkt mit starken Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Erschöpfung konfrontiert zu sein.
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Erhalt der Alltagstauglichkeit: Mir war wichtig, weiterhin leistungsfähig zu bleiben und meinen Alltag normal gestalten zu können. Eine niedrigere Startdosis gibt mir mehr Sicherheit im Umgang mit möglichen Nebenwirkungen.
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Nachhaltigkeit vor Geschwindigkeit: Erste Veränderungen zeigen mir, dass mein Körper bereits auf die geringe Dosis reagiert – insbesondere in Form von deutlich weniger Hungergefühl und schnellerer Sättigung. Warum also mehr einsetzen, als aktuell notwendig ist?
Das Prinzip der „Minimal Effective Dose“
In der Medizin beschreibt die „Minimal Effective Dose“ die niedrigste Dosis, die bereits eine gewünschte Wirkung erzielt. Für mich bedeutet das: so viel wie nötig, aber nicht mehr als erforderlich.
Durch ein schrittweises Anpassen der Dosis (aktuell 1,75 mg) behalte ich die Kontrolle über den Prozess. Ich nähere mich meinem persönlichen Optimum bewusst und aufmerksam an, statt mich ausschließlich am Standardschema zu orientieren.
Es ist mein Körper, mein Tempo, mein Weg.