Tag 61. Knapp neun Wochen Abnahme mit Mounjaro.
Die Veränderungen auf der Waage waren in dieser Zeit enorm. In den ersten sieben Wochen habe ich insgesamt 9,3 kg verloren. Mein Körper fühlt sich leichter an, mein Alltag beweglicher und vieles, was sich lange festgefahren angefühlt hat, hat sich verändert.
Und trotzdem begleitet mich seit etwa zwei Wochen ein Thema, vor dem ich von Anfang an Angst hatte: verstärkter Haarausfall.
Eine Sorge, die mich von Beginn an begleitet hat
Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, dass ich das Thema Eiweiß von Anfang an sehr ernst genommen habe.
Ich achte fast täglich auf meine Proteinzufuhr von 70g bis 100g, esse regelmäßig Skyr, Eier und körnigen Frischkäse und ernähre mich insgesamt deutlich nährstoffreicher als noch vor meiner Abnahme. Zusätzlich nehme ich seit längerer Zeit verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, weil ich weiß, dass ich meinem Körper in den Jahren davor durch eine unausgewogene Ernährung nicht viel Gutes getan habe. Deshalb hatte ich ehrlich gehofft, dass ich dem Thema Haarausfall vielleicht entgehen könnte. Umso schwieriger war es für mich in den letzten zwei Wochen zu akzeptieren, dass meine Haare deutlich stärker ausfallen als sonst.
Warum der Körper so reagiert
Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, desto klarer wurde mir, dass Haarausfall in dieser Phase nicht automatisch bedeutet, dass ich „etwas falsch gemacht“ habe. Vor Mounjaro habe ich vermutlich regelmäßig ca. 3.000 kcal am Tag gegessen – anders lässt sich die schleichende Zunahme nicht erklären. Heute liege ich im Durchschnitt ungefähr bei 1.500 kcal pro Tag, mal sind es eher 1.000 kcal, mal 2.000 kcal.
Für den Körper ist diese Veränderung enorm.
Eine schnelle Gewichtsabnahme, ein deutliches Kaloriendefizit und die komplette Umstellung der Ernährung bedeuten Stress – selbst dann, wenn die Veränderung gesundheitlich sinnvoll ist und man sich insgesamt besser fühlt.
Gerade nach schnellem Gewichtsverlust kommt es häufiger zu einem sogenannten telogenen Effluvium, also diffusem Haarausfall. Dabei wechseln mehr Haare als üblich vorzeitig in die Ruhephase und fallen einige Wochen oder Monate später verstärkt aus. Das bedeutet nicht, dass die Haarwurzeln dauerhaft geschädigt sind oder dass die Haare nicht wieder nachwachsen können. Trotzdem ist es belastend, wenn eine der eigenen größten Sorgen plötzlich sichtbar wird.
Der Hintergrund ist, dass der Körper sich während einer schnellen Abnahme an viele Veränderungen gleichzeitig anpassen muss. Prozesse, die für das unmittelbare Funktionieren des Körpers wichtiger sind, werden dabei stärker priorisiert als das Haarwachstum. Dadurch können mehr Haare als üblich vorzeitig in die sogenannte Telogenphase übergehen. Der verstärkte Haarausfall zeigt sich dann oft erst mit zeitlicher Verzögerung.
Meine Unterstützung: Orthomol Hair Intense
Ich versuche weiterhin, meinen Körper bestmöglich zu unterstützen. Seit knapp einer Woche nehme ich zusätzlich zu meinen normalen Supplements die Orthomol Hair Intense Kapseln ein.
Warum genau diese? Orthomol ist vor allem für umfangreiche Mikronährstoff-Kombinationen bekannt. Für die Haargesundheit bringt dieses Präparat Unterstützung durch:
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KeraLiacin®: Ein patentierter, innovativer Hirse-Extrakt, der zur Unterstützung der Haarstruktur entwickelt wurde.
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L-Methionin & L-Cystein: Aminosäuren, die als Bausteine für Keratin dienen.
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Biotin, Zink & Selen: Biotin, Zink und Selen tragen zum Erhalt normaler Haare bei.
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B-Vitamine: Spielen eine Rolle im Energiestoffwechsel des Körpers.
Ob und wie gut mir die Orthomol Hair Intense Kapseln helfen, werde ich vermutlich erst in einigen Wochen beurteilen können. Haare reagieren oft zeitverzögert auf Veränderungen im Körper und wachsen nur langsam nach. Aber es gibt mir das gute Gefühl, alles zu tun, um meine Haarwurzeln maximal zu unterstützen.
Wichtig ist mir dabei noch zu sagen: Ich erwarte kein „Wundermittel“. Nahrungsergänzung kann unterstützen, ersetzt aber weder Zeit, Geduld noch eine ausgewogene Ernährung. Gerade bei diffusem Haarausfall nach schneller Abnahme braucht der Körper oft vor allem Stabilität und Zeit zur Anpassung.
Wie kann man Haarausfall bei schneller Abnahme noch vorbeugen?
Wenn ihr auch gerade am Anfang eurer Abnahme mit Mounjaro steht, können diese Punkte hilfreich sein:
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Auf ausreichend Eiweiß achten: Protein ist wichtig für den Erhalt von Muskulatur und dient gleichzeitig als Grundlage für Keratin, aus dem Haare bestehen.
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Zu starke Kaloriendefizite vermeiden: Sehr schnelle Gewichtsabnahme bedeutet für den Körper Stress. Ein moderates Defizit ist oft besser verträglich als extreme Einschränkungen.
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Wichtige Mikronährstoffe überprüfen lassen: Besonders Eisen beziehungsweise Ferritin, Zink, Vitamin D oder andere Nährstoffmängel können bei Haarausfall eine Rolle spielen. Bei Unsicherheit kann ein Blutbild sinnvoll sein.
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Die Haare möglichst schonend behandeln: Viel Hitze, straffe Frisuren oder aggressives Bürsten können die Haare zusätzlich belasten – gerade in einer Phase, in der sie ohnehin empfindlicher reagieren.
Fazit
Diese Entwicklung beschäftigt mich emotional sehr. Aber ich versuche, es rational zu sehen: Mein Körper reagiert auf eine große Umstellung. Fast zehn Kilo weniger in weniger als zwei Monaten sind für den Organismus eine enorme Veränderung, selbst wenn sie gewünscht war. Ich halte deshalb weiterhin an meiner Routine fest, achte auf meine Ernährung, auf ausreichend Eiweiß und versuche gleichzeitig, nicht in Panik zu geraten. Das körperliche Wohlbefinden und die Energie, die ich durch die Ernährung gewonnen habe zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
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