Tag 17: Wenn die „guten“ Nebenwirkungen verschwinden – Der Kampf um die 3 Liter

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🏷️ Tag 17

Manchmal ist es erstaunlich, woran man sich gewöhnt – sogar an Begleiterscheinungen einer Therapie. Heute ist Tag 17 meiner Reise. Während ich merke, dass mein Körper die 1,75 mg weiterhin ruhig und stabil annimmt, fällt mir auf, dass eine ganz bestimmte Nebenwirkung langsam verschwindet: mein ausgeprägtes Durstgefühl.

Die passende Dosis – mit einer kleinen Veränderung

Die 1,75 mg fühlen sich weiterhin wie mein persönlicher „Sweet Spot“ an. Mein Hungergefühl meldet sich deutlich später als früher, ich bin schneller satt, und der Heißhunger auf Süßes ist fast verschwunden. Vieles wirkt im Moment ruhig und stimmig.

Mit dem Abklingen der ersten Umstellungsphase hat sich jedoch auch mein Durstgefühl verändert. Was anfangs ganz selbstverständlich war, braucht jetzt wieder Aufmerksamkeit. Ich muss mich bewusst daran erinnern, ausreichend zu trinken, um meine 3 Liter Wasser pro Tag zu erreichen.

Warum ausreichend trinken gerade jetzt wichtig ist

Auch wenn der Körper nicht aktiv nach Flüssigkeit verlangt, kann sie in dieser Phase eine unterstützende Rolle spielen:

  1. Unterstützung der Nierenfunktion: Beim Abbau von Körperfett entstehen Stoffwechselprodukte, die über die Nieren ausgeschieden werden. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann helfen, diese natürlichen Prozesse zu unterstützen.

  2. Unterstützung der Verdauung: GLP-1-Medikamente verlangsamen die Magenentleerung. Ausreichend zu trinken kann dazu beitragen, die Verdauung ruhig zu halten und Verstopfung vorzubeugen.

  3. Haut und Bindegewebe: Während sich das Gewicht verändert, kann eine gute Hydrierung das Bindegewebe unterstützen – auch wenn viele Faktoren eine Rolle spielen.

  4. Wahrnehmung von Hunger und Durst: Körpersignale sind nicht immer eindeutig. Regelmäßiges Trinken kann helfen, ein klareres Gefühl für den eigenen Bedarf zu entwickeln.

Mein Plan

Da das Durstgefühl nicht mehr automatisch kommt, unterstütze ich mich inzwischen bewusst dabei. Die Wasserflasche steht sichtbar in meiner Nähe, damit ich über den Tag verteilt auf meine 3 Liter komme.

Ansonsten fühlt sich der Prozess weiterhin ruhig an. Ich fühle mich stabil, mein Essverhalten wirkt geordneter, und es entsteht langsam ein neues Gefühl von Vertrauen in meinen Körper.