Passend zum heutigen Hero-Bild - meinem Kalorien-Diagramm der letzten Woche - möchte ich über einen der größten Fortschritte meiner bisherigen Reise sprechen. Und nein, ich meine nicht die Zahl auf der Waage.
Die nackten Zahlen
Im Schnitt liege ich bei etwa 1.300 kcal pro Tag. Das ist ein Wert, mit dem ich mich wohlfühle und der mir ein gutes, stabiles Gefühl gibt. Wenn ihr genauer hinschaut, seht ihr aber diesen einen „Ausreißer“ am Freitag.
Was dort passiert ist? Ganz einfach: das Leben.
Ich war beim Italiener, es gab eine richtig gute Pizza und ein alkoholisches Getränk.
Der eigentliche Fortschritt: Genuss ohne Gewissensbisse
Wenn ich an die strengen Kontrollgedanken zurückdenke, die mich noch vor ein paar Wochen gequält haben, ist dieser Freitagabend ein echter Sieg. Ich habe gegessen, ich habe genossen und ich hatte danach keine Gewissensbisse.
Das klingt vielleicht nach einer Kleinigkeit, aber für mich ist es das nicht. Ich merke, wie ich mich langsam von dem Zwang löse, jeden Tag „perfekt“ sein zu müssen. Das fühlt sich nach einem neuen Gleichgewicht und nach Heilung an. Und das Beste: Dieser kleine Vorgeschmack auf meinen Italien-Urlaub in vier Wochen hat meine Vorfreude noch größer gemacht.
„Ich kann, aber ich muss nicht“
Ein Punkt, der mir bei meiner aktuellen Dosierung von 1,75 mg besonders auffällt: Ich habe das Gefühl, meine Wahl zurückgewonnen zu haben.
Viele berichten unter Mounjaro von heftiger Übelkeit oder Krämpfen, sobald sie etwas mehr oder fettiger essen. Bei mir ist das anders: Die Pizza hat mir keinerlei Probleme bereitet. Mein Körper hat sie gut vertragen. Aber – und das ist für mich der entscheidende Unterschied zu früher: Ich brauche solche schweren Mahlzeiten nicht mehr jeden Tag.
Vor Mounjaro hatte ich oft keine Wahl. Da war ständig dieses Verlangen nach großen Portionen und ungesundem Essen. Heute ist es anders:
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An normalen Tagen komme ich gut mit weniger Kalorien aus, ohne ständig ans Essen denken zu müssen.
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An besonderen Abenden kann ich problemlos eine Pizza essen, wenn ich das möchte.
Diese Flexibilität bedeutet mir viel. Ich fühle mich meinen Impulsen nicht mehr so ausgeliefert. Ich entscheide wieder bewusster, was und wie viel auf meinem Teller landet.
Fazit: Auf dem richtigen Weg
Diese Woche hat mir gezeigt, dass mein Weg sich stimmig anfühlt. Ich lerne gerade, dass Abnehmen und Lebensqualität Hand in Hand gehen können. Die körperliche Veränderung ist das eine, aber diese neue mentale Freiheit ist das, was mich wirklich sicher macht: Ich bin auf dem richtigen Weg.